Kirschblütenzweig

Wenn in Kyoto die Tage länger und die Abende milder werden, freut man sich dort wie in ganz Japan auf Hanami, das nahende Kirschblütenfest. Von Ende Februar bis Anfang Mai verwandelt sich das Land in ein Meer aus unzähligen weißrosa blühenden Kirschbäumen. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele. Und nirgendwo sonst blühen sie so strahlend und prachtvoll wie hier. Von Kagoshima auf der südlichsten der vier Halbinseln bis hoch im Norden bei Sapporo begrüßen die Menschen den Frühling mit einem Fest zu Ehren der japanischen Kirschblüte.

Hanami bedeutet die Kirschblüten schauen gehen und ist das wichtigste und zugleich auch das beliebteste unter den traditionellen Festen Japans. „Sakura, Sakura, … soweit das Auge reicht. Wie Nebel, wie Wolken, duftend und glänzend in der aufgehenden Sonne… Sakura, Sakura, der Frühlingshimmel… Der Duft und die Farben, gehen wir, gehen wir uns am Anblick erfreuen“, heißt es dazu in einem der vielen Lieder.

Zur Blütezeit trifft man sich mit Freunden und Kollegen draußen unter den Kirschbäumen zum Plausch. Dazu gibt es Bentó, typische japanische Speisen für unterwegs, Bier und Sake, den starkprozentigen Reiswein. Für die Hanami-Happy Hour nach Feierabend werden die Kirschbäume vielerorts feierlich angestrahlt.

KirschblütenDie rosarote Blütenpracht der Mandel- und Kirschbäume verzaubert Landschaften oder setzt leuchtende Rosa-Wolken-Akzente in den grauen Asphalt der Großstädte. Wie ein Gruß aus einer anderen, märchenhaften Welt. Wer sich solch einen ästhetischen Blütentraum im Kleinformat in den eigenen Garten holen möchte, sollte sich für die Japanische Zierkirsche entscheiden. Eine ungewöhnlich bescheidene Schönheit, die außer einem sonnigen Standort nicht viel braucht: eine Düngung vor der Blüte, nicht allzu feuchte Erde und ein ausreichend tiefes Pflanzloch. Da sie nur eineinhalb bis zwei Meter hoch wird, ist sie auch für kleine Gärten, ja sogar für einen geräumigen Pflanzkübel geeignet. In Japan steht der Sakura genannte Kirschbaum jetzt wieder im Mittelpunkt des traditionellen Kirschblütenfestes. Zehn Tage lang trifft man sich dort nach Feierabend mit Freunden, Kollegen, viel Bier und Sake Schnaps zum Plausch unter den blühenden Kirschbäumen.   Ende

Sie sagen uns: er ist da! Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und alle anderen Frühlingsblüher sind so bunt leuchtend wie pflegeleicht. Egal, ob im Herbst als Zwiebel gepflanzt oder jetzt „fast fertig“ als vorgetriebenes Pflänzchen in Kübel und Balkonkästen gesetzt. Nach der Blüte sollten Sie die Frühjahrsblüher noch einige Zeit im Garten oder Topf stehen lassen. Auch, wenn’s nicht immer klasse aussieht: Warten Sie, bis die Stiele ganz vertrocknet sind. Erst dann herunterschneiden. Später (am besten im Juli) können Sie die Zwiebeln ausgraben, an einem luftigen Ort trocknen, bis zum Herbst in Papiertüten aufbewahren und dann wieder einpflanzen. Tipp: Gönnen Sie den verblühten Pflanzen noch eine Extragabe Düngung. So werden sie im nächsten Frühjahr umso kraftvoller leuchten.  Ende

Dahlie

Wer sich im Spätsommer an seinem Bauerngarten erfreuen möchte, der sollte die dafür unentbehrlichen Sommerblüher wie Dahlien und Gladiolen jetzt ab Mitte April (bis spätestens Mitte Mai) pflanzen. Wichtig für den ersten Pflanztermin: Den kälteempfindlichen Knollen darf garantiert kein später Frost mehr drohen. Die Dahlienknollen circa fünf Zentimeter in die Erde drücken und danach gut wässern. Von Mai bis August sollten Dahlien regelmäßig gedüngt werden. Gladiolen ab Anfang Mai und am besten jedes Jahr an eine andere Stelle pflanzen. Das soll sie weniger anfällig für Krankheiten machen. Die Knollen dabei möglichst tief (acht bis zehn Zentimeter) in die Erde stecken. Wenn die Witterung so gar nicht an Frühling denken lässt und Sie lieber auf Nummer Sicher gehen wollen: Warten Sie mit dem Einpflanzen bis nach den Eisheiligen (12. bis 15. Mai). Frost wird den Sommerblühern dann garantiert nicht mehr in die Quere kommen.   Ende

Sie ist eine Verwandte des Rhododendrons, noch dazu eine ungemein attraktive: die japanische Azalee (Rhododendron Hinodegiri). Mit circa 0,75 bis ein Meter klein im Wuchs, ist sie auch als Kübelpflanze gut geeignet. An den Boden stellen japanische Azaleen die gleichen Ansprüche wie die ganze Familie. Geben Sie ihr Rhododendronerde in den Topf, ebensolchen Spezialdünger (zweimal im Sommer) und entkalktes Gießwasser – Sie werden mit einer reichen Blütenpracht schon ab April für die Extra-Mühe belohnt. Azaleen mögen es am liebsten schattig, auf pralle Sonne reagieren sie allergisch. Die Pflanzen sind winterhart und können die kalte Jahreszeit auch draußen im Topf, gut verpackt mit Laub und Zweigen, heil überstehen.  Ende