Mond mit Pusteblume

Kennen Sie auch jemanden, der seine Gartenarbeiten nach dem Mondkalender verrichtet? Und dabei mit Überzeugung behauptet, wie gut die Pflanzen bei der Pflege im Rhythmus des Mondes wachsen und gedeihen? Alles Hokuspokus, meinen Sie? Dann machen Sie doch „just for fun“ einmal diesen einfachen Test: Gießen Sie Ihre Pflanzen in Haus, Hof und Garten für einen Zeitraum von ungefähr vier Wochen ausschließlich an den sogenannten „Wassertagen“. Das sind die Tage, wenn der Mond in einem Wasserzeichen steht, das heißt im Tierkreiszeichen Fische, Krebs und Skorpion. Wetten, dass Sie das Ergebnis verblüffen wird? Mondkalender mit den genauen Daten gibt es in jeder gut sortierten Buchhandlung oder im Internet - zum Beispiel bei Woman.at.  Ende

Auch Pflanzen können einander nicht immer gut riechen. Dies soll mit den unterschiedlichen Pflanzensäften zusammenhängen, die aus den Wurzeln austreten. Die gefallen der einen, aber lassen die andere auf der Stelle verblühen. Schon in den alten Klostergärten hat man solche Vorlieben und Animositäten beim Kräuter- und Gemüseanbau zu nutzen verstanden. Dort wusste man: Der Wein hasst den Kohl und liebt den Olivenbaum. Rosen können gut mit Salbei, Thymian und Lavendel. Auch Basilikum und Pfefferminze haben sie gern in ihrer Nähe. Sie würden aber nie verzeihen, dorthin gepflanzt zu werden, wo schon eine andere Rose blühte (gilt auch für den Rittersporn). Da fühlen sie sich in jedem Gemüsebeet wohler.

Ganz anders die Gladiolen: Die sollten dort möglichst nicht gepflanzt werden. Am allerwenigsten vertragen sie sich mit Erdbeeren und Kartoffeln. Kartoffeln mögen viel lieber die Kapuzinerkresse an ihrer Seite, was auch auf die Tomate zutrifft. Allerdings: Kartoffeln und Tomaten können einander nicht riechen. Auch Erbsen und Rote Bete wollen mit der Tomate nichts zu tun haben. Aber sonst ist die Tomate allseits beliebt und als Nachbar fast so sehr gefragt wie der Knoblauch. Besonders verliebt in ihn sind Rosen und Tulpen. Nur Hülsenfrüchte reagieren auf die Knobiknolle - wie manch einer unter uns Menschen auch – etwas allergisch.  Ende

Margeriten

Margeritenbäumchen werden im Hochsommer leicht müde und lassen die Köpfe hängen. Ein bisschen Zuwendung kann da viel bewirken: Entfernen Sie verwelkte Blätter und Blüten. Schneiden Sie alle langen Triebe zurück. Achten Sie darauf, dass die Pflanze wirklich genug Flüssigkeit erhält und verwöhnen Sie sie mit der richtigen Düngung.  Ende

So lässt sich der Sommer in den Herbst hinein retten: Klassische Trockenblumen wie die Strohblume und die Statice behalten ihre Farbe ungewöhnlich lange. Aber auch die Jungfer im Grünen, der Strandflieder, Kugeldiesteln und Sommerastern sehen getrocknet ganz bezaubernd aus. Die Blumen werden ganz unten am Stiel abgeschnitten, kurz bevor sie in voller Blüte stehen. Dann kopfüber an einen trockenen, luftigen Ort hängen. Nur nicht in die volle Sonne (bleicht die Farben aus) und nicht mit künstlicher Erwärmung nachhelfen.  Ende

Oleanderblüte

Er ist mediterranes Ambiente pur, und das ohne viel Mühe. Der Oleander möchte nichts als einen schönen großen Kübel (danach nicht mehr umtopfen). Und viel Sonne. Gießen Sie ihn einmal täglich – aber bitte nicht auf die Blätter, sondern nur unten am Stamm. Er mag auch gern ein „richtiges Fußbad“ und freut sich bis August über jede kleine Düngung. Dafür blüht er unermüdlich und herrlich duftend von Juni bis Ende September rosa, rot, weiß oder gelb. Die vertrockneten Blüten immer gleich entfernen und anschließend die Hände waschen, denn die Pflanze ist giftig. Der Oleander verträgt kurzzeitig auch tiefere Temperaturen. Er ist aber nicht wirklich winterfest und sollte daher ins Haus geholt werden oder einen guten Winterschutz bekommen.  Ende