Schmetterling

Wer sie sieht, hört die Bienchen summen und die Schmetterlinge lachen: Rittersporn, Sonnenhut, Phlox, Buddleja oder Lupinen … jetzt ist die Blütezeit der Schmetterlingsstauden! Ihren Namen tragen sie wegen ihrer übergroßen Anziehungskraft, die sie auf Hummel und Schmetterling ausüben. Besonders leckere Nektarquellen darunter: Sommersalbei, Lavendel, Kugeldistel und natürlich der Schmetterlingsbaum selbst, auch als Sommerflieder (Buddleja) bekannt. Der absolute Favorit unter Schmetterlings Lieblingen braucht außer einem sonnigen Plätzchen nicht viel, um unverwechselbar betörend zu duften und in zartem Rosa, tiefem Lila oder strahlendem Weiß zu leuchten.

SchmetterlingDer Schmetterlingsbaum (als Strauch, Liane oder Baum erhältlich) möchte im Sommer regelmäßig, aber nicht übermäßig stark gegossen werden. Anders Rittersporn und Phlox, die viel Wasser benötigen. Ist es längere Zeit sehr trocken, sollten die Stauden einmal am Tag durchdringend gewässert werden. Dass sie durstig sind, erkennt man schnell an den schlappen Spitzen. Steingartenstauden sind hier weniger anspruchsvoll. So haben Sie länger etwas von Ihrer Lieblingsstaude: Schneiden Sie Rittersporn und Salbei sobald sie verblüht sind richtig herunter. Bis auf zehn Zentimeter über der Erde. Gießen und düngen Sie trotzdem weiter – am besten organischen Volldünger aufstreuen und zusätzlich Kompost. So stehen die Chancen gut, dass die Staude im Herbst ein zweites Mal blüht. Auch verblühte Margeritenköpfchen und Lupinen immer gleich entfernen, dann erstrahlen sie wieder neu und ziehen die schönsten Falter an. Aber ... wie war das jetzt eigentlich mit den Wolken: die schmecken nochmal wie genau?  Ende


Sie lieben Blumenampeln und bepflanzte Hängekörbe, haben vielleicht selbst welche am Haus oder der Terrassentür? Dann kennen Sie das Problem: Bei hängenden Pflanzgefäßen läuft das Wasser beim Gießen oft einfach durch. Staunässe oder hässliche Pfützen am Boden sind die Folge. Versuchen Sie es einmal mit diesem Trick: Von einer leeren, verschlossenen Plastikflasche mit einem Sägemesser das obere Flaschendrittel abschneiden. Eine große Nadel über einer Kerze erhitzen und Löcher in den Kunststoff stechen. Nun das Ganze mit dem Flaschenhals nach unten in der Mitte des Pflanzkorbes in die Erde drücken. Beim Gießen bekommen Ihre Blumen auf diese Weise kontinuierlich genügend Flüssigkeit, um auch die heißesten Sommertage topfit zu überstehen.  Ende


Liebhaber der mediterranen Küche werden begeistert sein. Die bizarre Schöne aus dem Süden, die in Zukunft sicher oft den „Fensterplatz“ auf hiesigen Kräuterbänken erhalten wird, ist vielseitig und hat Geschmack: Das Olivenkraut ist bei uns noch eher unbekannt, doch wer es kennt, liebt es. Passt hervorragend zu allen mediterranen Gerichten, verleiht Pasta, Fleisch oder Salat seine Spitzennote und eignet sich ebenso als leckere Pesto. Im Geschmack eine Kombination aus eingelegten Oliven und frischem Thymian, dürfte das Olivenkraut das Herz von Gourmets und Gourmands im Sturm erobern. Kennertipp: Olivenkraut im Happy-Hour-Sekt!  Ende

Knoblauch

Vor Schädlingen ist keine Pflanze wirklich sicher. Doch manche haben es damit besonders schwer. Zeigen sich an Ihren Rosen gelbe Blätter mit schwarzbraunen Flecken? Dann handelt es sich ziemlich sicher um den Sternrußtau. Hier hilft Steinmehl aus dem Fachhandel. Vorbeugend sollen Knoblauchzehen wirken, wenn man sie neben die Rosen in die Erde steckt. Typische Rosenkrankheiten sind auch der grau-weiße Mehltau und die sogenannten Rostpilze, die Sie an den rostbraunen Flecken auf den Blättern erkennen. Wichtig: kranke Blätter abschneiden, jedoch nicht direkt auf den Komposthaufen werfen, sondern über die Biotonne oder den Hausmüll entsorgen. Manche Pilzkrankheiten schaffen es, im Kompost zu überwintern. Die noch nicht befallenen Pflanzenteile mit den im Gartenfachhandel erhältlichen Bioprodukten besprühen. Aber nur die Wurzeln, nicht die Blätter.

„Echter Mehltau“ setzt nicht nur Rosen zu. Auch Bäume wie der Ahorn oder die Eiche kämpfen im Sommer oft mit dem weißen staubartigen Belag auf ihren Blättern. Für die jungen Bäume ist die Pilzkrankheit wirklich bedrohlich. Abhilfe schaffen eventuell geeignete Präparate aus dem Fachhandel. Den kranken Baum damit mehrmals circa alle zehn Tage behandeln. Ist der Baum zu stark vom Mehltau infiziert, ist es besser, die kranken Äste abzusägen und abgefallene Blätter über den Hausmüll zu entsorgen. Gefährdete Gehölze kann man rechtzeitig auch mit schwefelhaltigen Präparaten aus dem Fachhandel behandeln, die weniger schädlich sind.

Achtung, Dickmaulrüssler: Ihr Rhododendron zeigt die typischen Zeichen des Buchtfraßes und ist von den gefürchteten Käferlarven stark angegriffen? Dabei haben Sie schon vieles dagegen unternommen? Sie sollten es dann einmal mit Nematoden (Fachhandel) versuchen. Diese Fadenwürmer im August oder September in einer Gießkanne mit abgestandenem Wasser an den Wurzelbereich der kranken Pflanze gießen.

Hilfe, die Blattläuse kommen: Knoblauch, so sagt man, hilft gegen böse Geister. Das wussten auch die Mönche und haben die Knolle daher seit Jahrhunderten in ihren Klostergärten auch immer wieder zur Schädlingsbekämpfung genutzt. Probieren Sie es doch auch einmal mit diesem natürlichen Mittel: eine Knoblauchknolle klein hacken und in einer Tasse mit 2 Esslöffeln Olivenöl über Nacht ziehen lassen. 30 Gramm Schmierseife in einem Liter heißem Wasser auflösen, das Knoblauchöl hinzufügen und alles abkühlen lassen und abseihen. Davon 20 Milliliter in einen Liter Wasser mischen, in eine Plastiksprühflasche füllen und die betroffenen Pflanzen alle zwei bis drei Wochen damit absprühen.  Ende