Blumenwiese

Sie finden englische Gärten manchmal gar zu „künstlich“, zu „perfekt“? Für die, die es lieber ganz natürlich mögen, ist die Blumenwiese das Paradies. Und dorthin ist es gar nicht so weit. Im Handel gibt es fertige Blumenwiesenmischungen, die sich aus Samen für Gräser und Wildblumen zusammensetzen. Die Anlage einer Wiese funktioniert dabei ganz ähnlich wie die eines Rasens. Nur braucht die Wiese keinen nährstoffreichen Boden, der das Gräserwachstum verbessert, sondern im Gegenteil. Hier sollen Gräser nur vereinzelt, Kräuter und Wildblumen dagegen in Fülle wachsen.

BlumenGleich nach der Aussaat brauchen auch Blumenwiesen die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit. Doch wenn die ersten Wiesenpflanzen richtig eingewurzelt sind, kann man die Blumenwiese getrost sich selbst überlassen. Das Wässern übernimmt nun die Natur. Auf Düngen wird verzichtet, da dies das Graswachstum fördern würde. Wie oft man eine Blumenwiese mäht, hängt von den Wildblumensorten ab. Manche Wiesen kann man zwei bis dreimal im Jahr mähen, bei anderen reicht ein einziges Mal aus. Der Spätsommer ist dafür die beste Jahreszeit. Gemäht wird mit Sichel oder Sense oder dem sogenannten Balkenmäher. Lassen Sie aber Gräser und Kräuter mindestens acht Zentimeter hoch stehen und die Schnittreste ein paar Tage liegen. Wenden Sie sie dabei öfter, dann verteilt sich das Saatgut und sorgt für viele neue Blüten im Frühjahr. .  Ende


Klar, wir rauchen nicht, weil es der Gesundheit schadet. Aber den Genuss wollen wir uns dann doch nicht nehmen lassen! Diesen Tabak hier können Sie ganz ohne Reue genießen: Der Ziertabak (Nicotiana alata) setzt mit seinen zauberhaften, am Abend duftenden Blüten die Wohlfühlhormone frei. Die Pflanze ist sehr gut für den Kübel geeignet, will jedoch regelmäßig gegossen werden. Die Heimat der Nicotiana ist Südamerika und entsprechend eignen sich warme, windgeschützte Standorte am besten. Aber auch an unsere nicht ganz so heißen Sommer hat sie sich angepasst und blüht, immer dekorativ in weiß oder rot, ohne Unterbrechung von Mai bis September. Nicotiana ist eine einjährige Pflanze, die leider im Winter vertrocknet.  Ende

Gräser

Der Herbst verdankt ihnen vielerorts seinen Charme: Gräser. Auch wenn sie eher in der zweiten Reihe stehen – wo sie auftauchen, hinterlassen sie Wirkung. Ob verspielt, romantisch oder stilvoll: Pfeifengras, Chinaschilf und Gartensandrohr sind gleichermaßen im Trend. Im Staudenbeet genauso wie im Steingarten, am Gartenteich, im Vorgarten oder auf der Terrasse.

Als ästhetische Hingucker für Terrasse und Vorgarten eignen sich das zierliche Federborstengras (Pennisetum), auch als Lampenputzergras bekannt, und das kleine Chinaschilf. Hübsch für den Kübel: Hakonechloa, („Aureola“) ein polsterbildendes Gras mit wunderschöner Blattfärbung im Herbst. Wollgras (Eriophorum), Rohrkolben (Typha) oder Pfeifengras (Molinia) für den Teich, Blaustrahlhafer (Helictotrichon) oder der blaugrüne Strandroggen (Leymus), Schneemarbel (Luzula) und Monte-Baldo-Segge (Carex baldensis) im Steingarten, Reiherfedergras (Stipa barbata) und Japansegge (Carex motrrowii) für das Staudenbeet. Auch das Riesenfedergras (Stipa gigantea), Chinaschilf, Silberfedergras (Miscanthus sinensis) und Pampasgras (Cortaderia) machen sich hier gut, sind aber auch für den imposanten Solo-Auftritt geeignet. Mähnengerste (Hordeum) und Hasenschwanzgras passen gut in den Naturgarten oder ins Sommerblumenbeet.

Einjährige Ziergräser ähneln in der Pflege den Sommerblumen, die mehrjährigen Gräser den Stauden.  Ende

Rosen abstrakt

Die beste Pflanzzeit für Rosen hängt vom Klima der jeweiligen Region ab. In Gegenden mit frühem Kälteeinbruch pflanzt man eine Rose besser im Frühjahr. Für alle anderen Regionen hierzulande ist die optimale Pflanzzeit im Spätsommer, Ende September bis Ende Oktober. Rosen brauchen zwar einen sonnigen Standort, aber ganz windstill darf es auch nicht sein. Das heißt, ein Platz an der Südseite wäre nicht unbedingt empfehlenswert. Sehr sonnige, windstille Standorte begünstigen oft sogar Schädlinge. Wenn Sie dem „Echten Mehltau“ vorbeugen wollen, suchen Sie für Ihre Rosen einen hellen Standort mit einem leichten Lüftchen. Hier können die Blätter nach dem Regen schnell wieder trocknen. Rosen sind Tiefwurzler und brauchen daher auch ein tiefes Pflanzloch. Bei veredelten Rosen sollte die Veredlungsstelle ungefähr drei Finger hoch mit Erde bedeckt sein. Die Sohle des Pflanzloches zusätzlich sehr gut lockern, damit die Wurzeln auch tief eindringen können. Vor dem Einpflanzen sollten Triebe und Wurzeln etwa gleich lang gekürzt werden. Schütteln Sie die Rose etwas, während Sie die Erde nachfüllen. So kann sich alles gut verteilen. Die Rose am Schluss sehr gut wässern und (bei Herbstpflanzungen) mit Erde anhäufen.   Ende